Tag 10 - tierischer Besuch
Ein wirklich aufregender Tag. Nach dem 2. Frühstück sind 'die' schon wieder zu diesem brummenden, rumpelnden Ding gegangen, um wegzufahren. Diesmal durfte ich aber woanders in das Ding einsteigen als bisher. Die haben mir hinten am Popo von dem Ding (also ich glaube, dass es der Popo ist, denn da stinkt es am meisten) einen großen Platz zugestanden. Weil das ziemlich hoch oben ist, hat 'sie' mich da rein gehoben. Und da lagen dann auch ganz viele leckere Dinge für mich bereit. Käsestücke! Mehr als ich zählen kann. (Okay, ich kann gar nicht zählen.) Unter mittelmässigem Theater meinerseits - ich habe mich natürlich verpflichtet gefühlt, ihnen, obwohl es mir hier hinten ganz gut gefällt, zumindest eine kleine Vorführung meiner Künste zukommen zu lassen - sind wir dann zu einer mir unbekannten Behausung gefahren. Dort haben 'die' jemanden getroffen, den sie offenbar kannten, und mit dem sie eine Weile reden wollten. Zwischendurch und nebenbei hat aber fast immer jemand mit mir gespielt! Und von den anwesenden Bewohnern wurde ich auch gebührend bewundert und begrüßt. Alles in allem hat es mir ganz gut gefallen. So gut, dass ich auf der Rückfahrt fast meine 'Vorführung' vergessen hätte. Nach meinem ausgiebigen Mittagsschlaf wurde es nochmal richtig aufregend. Da kam ein richtig großer Hund hier zu uns in die Wohnung. Ich glaube, der war noch größer als Onkel Ecko! Und laut bellen konnte der. Ich war völlig fasziniert. Mit ihm und seinem Frauchen sind wir dann den größten Spaziergang meines Lebens gegangen. Raus in die Felder, eine ganze Runde haben wir gedreht. Und Teddy - so hieß der andere Hund - hat zwischendurch auch mal mit mir gespielt.
Ich fand ihn einfach großartig. Als Teddy dann wieder weg war, war ich allerdings ganz schön platt!!! Ich hätte da im Stehen einschlafen können. Ich habe mich dann aber für die Mitte des Flures entschieden.
Da hatte ich alles, ohne dass ich mich irgendwie noch groß hätte bewegen müssen, im Blick.
Ich muss Dir noch von was lustigem erzählen: Also 'sie' hat da so ein Zeugs mitgebracht, das sie auf Dinge sprüht, die ich anscheinend nicht annagen soll. Zumindest tut sie es überall dort verteilen, wo sie zuvor zu mir 'Nein' gesagt hat, wenn ich das Objekt einer Geschmacks- und Haltbarkeitsprüfung unterzogen habe. Zunächst fand ich das Zeug nicht so berauschend. Aber so langsam habe ich mich dran gewöhnt und finde es sogar ganz lecker. Besonders, wenn es frisch drauf gesprüht und noch ganz nass ist. 'Sie' kann ich damit ziemlich zur Verzweiflung treiben - denn ich habe mir angewöhnt, es, wenn sie es gerade irgendwo hin gesprüht hat, einfach abzulecken.
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