Sonntag, Dezember 24, 2006

Hier wache ich

Wirklich seltsam. Ich bin auf einem See gelaufen. Also eigentlich wollte ich da ins Wasser und den Stock raus holen, der da im Wasser schwamm. Aber stattdessen hatte ich echte Probleme meine vier Pfoten beisammen und unter meinem Körper zu halten. Und der Stock wollte sich so gar nicht bewegen lassen. Der riesige See hat derweil das ganze mit unheimlichen polternden und krachenden Geräuschen untermalt. Etwas würdelos war es schon, wie ich da auf dem Eis herumgeschlittert bin, aber zum Glück waren ja ausser Ihr und Ihm niemand da.

Später, als es dunkel war, haben die beiden sich dann zu einem Picknick an diesem See niedergelassen. Sie haben sich ein schönes Lagerfeuer angemacht und ich habe einen riesigen leckeren Knochen zu essen bekommen. Den ankommenden Fremden habe ich ordnungsemäß den beiden gemeldet und mich schon mal zur Absicherung zwischen den und meinen Menschen aufgebaut. Erst als die den Fremden freundlich ansprachen und die Sache offensichtlich klar ging, habe ich ihn in meiner üblichen stürmischen Art freundlich begrüßt.

Samstag, Dezember 23, 2006

Das Paradies

Himmlisch! Ich muss im Paradies gelandet sein. Ich gebe zu, ein wenig überfordert es mich auch. Überall um mich herum Essen!!! 'Sie' ist mit mir in ein Haus gefahren, in dem ich sogar den Fußboden essen kann. Naja, zumindest versuche ich es hartnäckig. Ist aber ganz schön schwierig, weil die das leckere Holz so fest eingearbeitet haben.

Die Möbel scheint sie noch zu brauchen, die wollte Sie mich so gar nicht essen lassen. Aber was soll's, mit dem Fußboden bin ich noch eine ganze Weile beschäftigt.

Ansonsten ist das Haus auch so toll. Es sind einige andere Hunde hier und alle Menschen sind sehr, sehr nett zu mir. Sie scheint sich auch wohl zu fühlen.

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Hallo schöne Frau!

Es begab sich auf meiner Mittagsrunde. Ich jagte 'Sie' auf ihrem komischen Metall-Teil sitzend vor mir her durch die mir so wohl vertrauten Felder. Da sah ich unter einem Apfelbaum eine mir wohl bekannte Schäferhund-Mix-Dame, mit der ich schon öfter lustig gespielt habe. Ihre Menschenwelpen, die sie bei sich führte, kletterten beide oben im Apfelbaum herum. 'Sie' schaute kurz nach uns, grüßte die Menschenwelpen und beschloss dann gleich auch ein Stück weiter zu fahren. So in Hör-, aber durch den etwas höheren Bewuchs und den gaaaanz leichten Hügel nicht mehr in Sichtweite wartete sie auf mich.

MIR war natürlich eines sofort klar. Die hübsche Dame war heute so gar nicht zum spielen aufgelegt. Naja, zumindest nicht für Fangspiele. Sie, etwa so groß wie ich, schöne Figur, ein nettes Gesicht...

Uns blieb nicht viel Zeit, bis mich der Ruf von Ihr ereilte. Widerstrebend folgte ich dem Zweiten. Bei Ihr angekommen demonstrierte ich Ihr mein Missfallen auch deutlich damit, dass ich mein mir dargebotenes Leckerli ihr vor die Füße spuckte.

Ich kann mir zwar fast nicht erklären, dass mich mein leichtes 'Geschnatter' und der Schaum vor dem Mund verraten haben soll, aber Sie war irgendwie etwas eifersüchtig glaube ich. Jedenfalls zickte sie und zeigte mir mit ein paar Übungen prompt wieder, wer die Herrin im Haus - oder im Felde - ist.

Boah, was sie DA verlangte! Ich konnte meine 5 Sinne kaum beisammen halten, um gerade auf den Beinen zu stehen, geschweige denn noch darauf zu achten, wo Sie gerade hin lief oder welche blöden Dinge Sie mir sagte. Irgendwie brachte ich es hinter mich.

Ich würde sagen, spätestens JETZT ist es an der Zeit, mein Tagebuch umzubennen. Denn jetzt bin ich kein Welpe mehr.

Freitag, November 17, 2006

Peng!

Sie ist wirklich merkwürdig! Und manchmal soooo einfach glücklich zu machen. Wenn Sie so ein komisches Geräusch macht, das entfernt an eine Pistolenkugel erinnert, freut Sie sich ungemein, wenn ich mich auf die Seite lege.

Ich mag es, wenn Sie dieses Geräusch macht. Das bedeutet für mich nämlich Extra-Essen. glücklich

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Nussknacker oder Schleckermaul?

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Da findet man so viel zu fressen auf den Spazierwegen.

Erdnüsse kannte ich ja nun schon eine Weile. Aber wenn es draußen kühler wird, hat Sie die auch wieder im Haus. Und ich bekomme auch ab und an eine zugeworfen. Kunstvoll mit meinen Schneidezähnen geschält sind die wirklich lecker.

Bei den Walnüssen auf den Wegen mache ich jetzt aber nicht so lange rum. Rein, kräftig zugebissen und mit Schale zernagen. Hey - wer weiß, wann man mal wieder was essbares bekommt? Da nehme ich die leckere Schale doch lieber gleich mit.

Allerdings muss ich zugeben, dass die Maronen ganz schön doof sind. Zunächst einmal verstecken die meisten sich in eklig stacheligen Dingen, die in die Nase pieksen. Da überlasse ich das aufsammeln doch lieber Ihr. Wenn Sie die dann auch in dem heißen kleinen Schrank in der Küche gelagert hatte, sind sie sogar schmackhaft. DANN esse ich auch mal huldvoll ein oder zwei davon - vorausgesetzt Sie schält sie mir.

Sonntag, Oktober 15, 2006

Dreibein

Nachdem ich die letzten Tage schon mal sanft angetestet habe, kam ich heute zu meinem Gesellenstück. Aber der Reihe nach. Vor zwei, drei Tagen zog ich beim Pieseln mal probeweise leicht mein linkes Hinterbein hoch. Etwa eine Pfotenhöhe. War nicht so richtig überzeugend, die Pfote war leicht wassergefährdet an der Stelle.

Tags drauf plante ich das besser. Ein Hügelchen an der richtigen Stelle, auf die ich elegant meine Pfote postieren konnte, erweckte schon fast den Eindruck, eines stolzen, erwachsenen Rüdens.

Vervollständigt wird das durch meine Begegnung mit der schicken Hundedame, die soooo lecker roch. Leider war sie etwas zickig und erkannte meine männliche Autorität so gar nicht an. Naja.

Heute dann eben mein Glanzstück. Ohne viel Aufhebens, quasi wie im Vorbeigehen. Der Gartenzaun an der Ecke auf meiner täglichen Spazierroute. Da ärgerte ich mich schon lange darüber, dass die Duftmarken anderer so viel höher waren, als meine. Heute habe ich das geändert!

'Sie' scheint nicht so recht begeistert darüber zu sein. Brummelt was von 'peinlichen Situationen' und so. Um sie zu besänftigen belasse ich es ansonsten vorerst beim Vierfüßlerstand.

Sonntag, Oktober 01, 2006

Killerbestie

Wieder mal so ein lustiges Zeltwochenende. Durch ausdauerndes Quengeln und Demonstration überwältigender Hyperaktivität habe ich Sie diesmal sogar dazu genötigt, mich auch endlich mal zu den wirklich wichtigen Dingen mitzunehmen. So durfte ich das erste Mal auch mitten im Geschehen sein. Verdutzt war ich, als einer der Menschen mich offenbar in ihr seltsames Menschen-Raufspiel einbeziehen wollte. Er kam mit einem langen ziemlich weichen Ding unvermittelt auf mich zu und schlug nach mir. Das kannte ich noch nicht und wusste auch gar nicht, was ich jetzt tun sollte. Darum beließ ich es ersteinmal beim dumm schauen. Sie hat mich dann auch sehr schnell von dem Spielgefährten weg gezogen.

Nett war, dass die Menschen ihre Spiele immer wieder in meiner Nähe abhielten - ich hatte einen sehr zentralen Lagerplatz. Was mir zudem die Möglichkeit gab, jeden Menschen durch mitleiderregende Blicke und zeitweiliges Jammern, wenn Sie mich mal wieder schnöde vor dem Zelt angebunden zurück lies, in meinen Bann zu schlagen und Streicheleinheiten abzustauben. Ich kann ja nicht gut zählen. Aber mehrere Dutzend verschiedene Menschenhände waren das schon, die ich da mit meinem Fell vertraut machen konnte. :D

Am letzten Abend schlief ich friedlich zwischen den Bänken und dem Tisch vor Ihrem Zelt, als irgendso ein trampeliger Mensch es für einen guten Gehweg hielt, und auf mich drauf trat. Auf meinen kurzen, aber lautstarken Protest hin, kam Sie sehr schnell angelaufen und sorgte energisch dafür, dass sowas nicht wieder vor kam.
Interessant war, dass der Mensch sich am nächsten Tag bei Ihr darüber beklagte, dass ich im Dunkeln ja gar nicht zu sehen sei. Und dass ich, als er mich so unschuldig versehentlich getreten habe, mich vor ihm in eine bedrohliche Pose aufgebaut und die Zähne gefletscht hätte.

Sie brauchte fast eine Stunde, bis Sie endlich ein Bild vor Augen hatte, wie es sich zugetragen hat: Der Mensch hatte mich mit seinem Tritt geweckt. Einmal aufgewacht, streckte ich mich genüsslich, herzhaft gähnend.

Hach, was bin ich doch für eine gefährliche Killerbestie!

Montag, September 25, 2006

Omnipräsenz

Jetzt muss Sie einfach immer und überall an mich denken. Der Plan war so einfach wie genial. Ich habe meinen Haarausfall so sehr ausgedehnt, dass Sie meine Haare überall finden MUSS. So schaffen sie es bis in die Kaffee-Tasse, in die Zahnbürste und das Abendessen.

Die Wohnung und den tösenden Haarfresser habe ich ja schon lange besiegt. Ich dachte mir halt, so zum ersten Geburtstag könnte ich mich von meinem Babyfell verarbschieden. Das tue ich jetzt auch gleich Büschelweise. Echt beeindruckend, was ich da an Fellbomben fallen lassen kann. Besonders effektiv sind sie dadurch, dass sie so schrecklich feinhaarig und weich sind. Sie fliegen weit, bis in die hintersten Winkel, und wenn sie sich mal wo festgesetzt haben, dann aber richtig. Very Happy

Ich hörte, wie Sie heute darüber lamentierte, dass der helle Teppich wohl ruiniert sei. Lange hatte Sie sich mit dem Haarfresser erfolgreich dagegen gewehrt. Die letzten Tage hat Sie ihn sogar schon gar nicht mehr aus dem Wohnzimmer entfernt. Trotzdem, was so ein echter Meister ist, wie ich, ist nicht aufzuhalten in seinem Schaffen. Razz

Samstag, September 23, 2006

Entenjagd


Sie war mit mir mal wieder Baden. Schöööön! Besonders, weil es die letzten Tage wieder so warm wurde. Wir also unten am Fluß und ich spiele ein wenig mit dem Ball im Wasser. Sie hat dazu übrigends eine neue Stelle gefunden. Und als ich die so rundherum ein wenig begutachten wollte und mich durch das hohe Gras kämpfte, passierte es: Etwas stürmte aus dem Gras hervor. Dann ging alles blitzschnell. Ich rannte schnellstmöglich zu Ihr, das Etwas landete mit einem Platsch im Wasser. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass Sie sicher hinter mir stand - äh, nein in Sicherheit war natürlich - stellte ich mich mutig vor sie und knurrte den Angreifer an. Die Ente ergriff dann auch die Flucht .. oder naja, sie paddelte zumindest auf dem Wasser davon.

Samstag, September 09, 2006

Überraschungsei

Familientreffen! Oh, wie toll!

Gestern sind wir schon zu einer fremden Familie mit einer sehr netten aber etwas zickigen Hündin aufgebrochen und haben den Abend und die Nacht da verbracht. Toll fand ich da die vielen Kinder. Etwas peinlich war mein Versuch, die sehr, sehr steile Treppe in dem Haus nach oben zu kommen, um die Kleinste in ihr Zimmer zu verfolgen. Eine Stufe, noch eine, und noch zwei... dann stand ich da. Kam weder vor noch zurück. Oh, wie peinlich. Letztlich erlöste Sie mich aus diesem Dasein und pflückte mich von der Treppe. Embarassed

Heute früh sind wir dann alleine aufgebrochen und haben auf einem Hundeplatz fast meine ganze Familie getroffen. Puh, war das aufregend! Sooo viele Geschwister waren da.. und MAMA. Und... ich traute meiner Nase fast nicht: PAPA! Irgendwie waren Mama und Papa aber nicht gut drauf. Sie und die Futternapffüller meiner Eltern haben uns nicht so recht zusammen gelassen, was ich erst verstand, als Papa mich mal etwas zusammen gestaucht hatte.

Meine Geschwister schienen sehr nervös zu sein. Jeder hat mich irgendwann einmal angeknurrt oder weggebissen. Dabei wollte ich doch nichts anderes als spielen. Irgendwie war ich wohl der einzige, der wie immer sonnenscheinmäßig gut drauf war. Whistle Angel

Einzig, als Sie mich hinterm Haus mit den anderen an einen Baum angebunden hat und sich mit den Menschen entfernt hat, habe ich meinen Protest lautstark zum Besten gegeben. Mit Erfolg: Nicht lange, und Sie hatte sich doch besonnen, mich lieber vorne am Platz mit dabei zu haben, wo es viel aufregender war.

Nach unendlich vielen Stunden durfte ich dann auch auf den Platz drauf. Da waren zwei nette Frauen, die mich bewundern wollten. Und weil ich so gut gelaunt war, dachte ich, ich mache denen allseits eine lustige Überraschung: ich hatte einen Hoden herunter gelassen und in 'Normalstellung' gebracht. Naja, das hatte ich unbemerkt die letzten Tage schon vorbereitet. Aber Sie hat das ja nicht mitbekommen. Lustig war es jedenfalls anzuschauen, wie da so ein 'Huch, da ist ja einer' durch ihre Köpfe ging.
Irgendwie waren die beiden Frauen trotzdem unzufrieden, dass es nur einer war. Pah, denen kann man auch gar nichts Recht machen. Jedenfalls bewunderten sie mich ansonsten gebührend.

Zu den Fakten: Heute war ich 32 Kilo schwer und 64 cm hoch. Meine Brüder waren allesamt einiges größer als ich. So ist Bennet z.B. schon 70 cm groß! Ich lass mir Zeit - und denke mir 'Klein aber oho'.

Montag, September 04, 2006

Fremdsprachen

Ich bin ein cleverer Kerl! So langsam verstehe ich sogar Ihr albernes Rumgegrunze, mit dem Sie sich mit anderen Menschen verständigt. Je nachdem, wie sich diese Geräusche anhören, die Sie von sich gibt, freut Sie sich, wenn ich mich hinsetze, hinlege oder aufstehe. Bislang brauchten wir zur Verständigung ja noch viele Gesten. Ihr Handzeichen sind jedenfalls deutlich einfacher zu verstehen, als Ihre Laute. Naja, aber weil ich so klug bin, wird das alles so langsam viel einfacher.

Das Beste ist aber, dass ich was ganz lustiges herausgefunden habe. Wenn Sie ein bestimmtes Geräusch macht, freut Sie sich unglaublich darüber, wenn ich Sie mit einer Vorderpfote irgendwo gegen die Oberschenkel haue. Laughing

Montag, August 21, 2006

tierische Liebe

Ich vermisse sie! Die Frau ist sooo toll. Und sie hat immer so viele Leckerli für mich. Und in den Räumen riecht es so gut. Und man trifft so viele andere Tiere dort. Und der große schwarze Hovi ist auch oft da.... Ja, ich gehe einfach gerne zu der Frau, die 'Sie' Tierärztin nennt.

Und weil wir jetzt schon sooo lange nicht mehr da waren, muss ich mir einfach was einfallen lassen. Also das letzte Mal dürfte ja jetzt so etwa 6 Wochen her sein. Da hatte ich mir ja Mühe gegeben, mir meine Pfote so richtig zu malträtieren. Das kam so: 'Sie' hatte mich für ein paar Tage abgeschoben! Stellt Euch das mal vor. Die Höhe! Ich wurde in ein Hundehotel gebracht. War eigentlich ganz nett da. Gleich zu Beginn lernte ich meinen Kumpel, einen schwarzen Labrador kennen, der nur etwa ein Jahr älter ist als ich. Wir haben dann Tag und Nacht zusammen verbracht. Im Freigehege haben wir allerlei Unsinn angestellt. Das Beste aber war, als 'Sie' noch da war und ich hörte, wie die nette Bedienung 'Sie' fragte, ob ich über Zäune klettern würde. 'Nein', meinte sie. Wir hätten Zuhause auch nur einen Zaun, der so hoch ist, wie ich selbst. Kein Problem. Pah! Die Herausforderung habe ich angenommen. 'Sie' war noch nichteinmal in ihr Auto eingestiegen, als ich schon die ersten Male meine Nase über den Über-Menschen-großen Holzlamellenzaun streckte. :D
Aber zur Pfote. Als sie dann mich den nächsten Tag immer noch nicht wieder abholte, hatte ich mir meine Zeit mit Unsinn machen vertrieben. Dabei muss ich versehentlich etwas scharfkantiges zwischen meine Zehen an der linken Vorderpfote bekommen haben. Zunächst habe ich das gar nicht richtig gemerkt. Hat nämlich gar nicht weh getan. Aber das Blut hat mich doch sehr irritiert. Die folgenden Tage wurde ich dann in den Hintern gepiekt, schlafen geschickt, am Bein rasiert und wachte mit einem noch dickeren Verband als vorher schon wieder auf. Jedenfalls hatte ich unglaublich viel Aufmerksamkeit fortan!
Na gut, war vielleicht nicht ganz so clever, weil ich dann einige Zeit nicht aus dem Haus durfte, aber wir waren beinahe täglich bei der netten Frau. Womit ich wieder beim Thema wäre.

Also muss jetzt wieder was neues her. Die letzten paar Tage habe ich es damit versucht, dass ich alle möglichen Dinge verschluckt habe, die ich finden konnte. War auch was dabei, dass mir prompt im Hals stecken blieb. Demonstrativ würgte ich was das Zeug hielt. Aber statt mich zu der Frau mit den Leckerlis zu bringen bekam ich nur Sauerkraut zu fressen. Okay - hat auch was!

Ich glaube mit meinem neuen Plan habe ich es jetzt aber geschafft. Mir läuft der dicke grüne Schmodder aus der Nase. Und DAS hat Sie jetzt doch so beeindruckt, dass Sie morgen mit mir zu der netten Frau fährt. Endlich mal wieder!!!

Samstag, August 19, 2006

Tempo, Tempo

Endlich kann Sie mal mit mir mithalten - wenn auch mit technischer Unterstützung. Ich habe so ein Ding schon häufiger irgendwo gesehen. Meist sagt sie bei einer Begegnung sowas wie 'Nase weg' und hält mich davon fern. Muss ganz schön gefährlich sein. Heute war das erste Mal, dass ich Sie dabei gesehen habe, so ein Ding zu bändigen.
Zunächst scheint Sie sich nicht so recht getraut zu haben. Jedenfalls hat sie es eine Weile - seltsamerweise das Ding ohne und mich mit Leine - bei Fuß geführt. Aber dann hat Sie das Ding wohl unterworfen und sich drauf gesetzt. Das war lustig, auch wenn Sie irgendwie nicht wollte, dass ich Sie dabei unterstütze.
Jedenfalls hat es viel Spaß gemacht. Wir haben dann meinen normalen Spazierweg im Feld ein wenig schneller erkundet als sonst. Zwischendurch ab und an eine Sprintstrecke, mal schneller, mal langsamer und immer mal wieder zum Schnüffeln stehen geblieben. Naja, nach dem dritten oder vierten Rempler habe ich mir gedacht, dem Ding keine Gelegenheit mehr zu geben, mich anzufallen. Okay, Sie hatte das Ding dabei immer sehr gut im Griff, auch wenn es sie einmal vor Bockigkeit fast abgeworfen hätte, als Sie es von mir fern hielt. Jedenfalls kam es immer gerade nahegenug an mich heran, dass ich - egal was ich auch gerade an Wohldüften in der Nase hatte - auf das Ding aufmerksam wurde. Naja, ich denke, das beste ist, wir gehen uns etwas aus dem Weg.

Das Rennen finde ich unglaublich witzig, wenn ich auch nicht verstehen kann, warum sie partout nicht mit mir balgen will, wenn Sie auf dem Ding sitzt. Und wegen mir könnte das Ding durchaus etwas ausdauernder sein. Hat ja nichtmal meinen normalen Spazierweg durchgehalten. Pft!

Dienstag, August 15, 2006

Geheime Pläne

Zur Zeit bemühe ich mich, nach allen Kräften, meinen geheimen und genialen Plan in die Tat umzusetzen: Die ganze Wohnung über und über mit meinen Haaren zu bedecken und mit der maximalen Menge an Dreck zu garnieren. Bisweilen klappt das ganz gut.

Doch dann, wenn ich mich meinem Ziel schon ein ganzes Stück näher wähne, kommt Sie mit diesem brummenden und schnaubenden Ungetüm und macht wieder alles zu nichte. Als ich noch kleiner war, hat es mich vor dem Ding ja etwas gegruselt. Später habe ich versucht, mit ihm zu spielen. Aber es war so völlig unkooperativ.

Jetzt, wo es aber ständig meinen tollen Plan durchkreuzt, sind wir erklärte Gegner. Da ich von Natur aus Pazifist bin, versuche ich es mit dem passiven Widerstand ähnlich einem Menschenmann den man Gandhi nannte. Ich lege mich demonstrierend in den Weg, bedecke dabei möglichst viel zu schützende Fläche unter mir und verteidige mein Werk mit vollem Einsatz.

Mittwoch, Mai 10, 2006

Das Monster von Loch Beeringer


Ich bin eine Ente! Ich kann schwimmen! Und das war toll bei den Temperaturen. Also ich habe mir die letzten Tage schon echt Mühe gegeben, möglichst viel Fell los zu werden. Aber mit den so rasch ansteigenden Wärmegraden komme ich trotzdem nicht so mit. Da kam mir der Ausflug heute an den See wirklich recht. Und Stöckchen aus dem Wasser holen finde ich ganz klasse.

Anna - so nennt 'Sie' die Lockenfrau - war auch mit mir im Wasser. Wir sind auch ein wenig um die Wette geschwommen. Und einmal habe ich sie - nicht ganz versehentlich - für eine Insel gehalten und dachte, ich könnte mal ein wenig auf sie drauf klettern. Sie war nicht ganz so begeistert, wie ich von der Idee. Insbesondere, als sie später meine Andenken an meine Krallen auf ihrem Rücken gesehen hat. grinsen

Auch wenn ich eindeutig ein begabter Schwimmer bin, anstrengend ist es ganz schön gewesen.

Sonntag, Mai 07, 2006

Mama? Mama!!!!!!!!

Wahnsinn! Das Haus habe ich sofort wieder erkannt! Zuhause!!!! Und einer meiner Brüder stand auch im Garten, als Sie vor dem Haus das Auto abstellte. Hah, da habe ich schon gleich im Auto aufgeregt gebellt und mir einen Ast abgefreut. Ich also raus aus dem Auto, rein in den Garten, meinem Bruder hinterher, ab ins Haus.. und erstmal alles erkundet und jeden und alles freudig begrüßt. Da war z.B. auch ein Schlafplatz von Mama, und noch zwei Geschwister!!! Später kamen dann nach und nach noch ein paar. Insgesamt waren wir dann 7 Stück. Das war grossartig. Wir haben den Tag viel rumgetobt, und leckere Kuhfladen hinten auf der Wiese gegessen. Ich weiß auch nicht, aber die dazugehörigen Menschen haben da meist einen ziemlichen Aufstand gemacht. 'Sie' hat mich auch ganz schön zusammen gefaltet. Pah, soll sie doch einfach mal selbst probieren, wie lecker das schmeckt! grinsen

Mama war leider überhaupt nicht begeistert, dass ihre Rasselbande wieder im Haus war. traurig Fast jeder von uns wollte sie begeistert begrüßen... wir hatten ihr doch auch sooo viel zu erzählen. Aber irgendwie .. naja... ob sie sauer mit uns ist, weil wir weg gegangen sind???

Aber besonders mit Barney hatte ich unglaublich viel Spaß. Und die 'Kinder-Kinder-Frau' war auch noch da und sie hat sich zumindest wahnsinnig gefreut, uns zu sehen. Sie meinte dann auch irgendwann mal, was 'Sie' ja in letzter Zeit immer mal wieder gerne behauptet, dass ich aussehen würde wie mein Papa in schwarz. Hm, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest weiß ich, dass meine Geschwister zwar wie Geschwister rochen, aber nicht unbedingt so aussahen, was unserem Spaß am Wiedersehen aber in keinster Weise getrübt hat.

Für ein paar Fotos kam Mama auch zwischendurch. Aber so eine Fotosession ist ja immer sehr anstrengend, da bleibt keine Zeit für Privatgespräche. Da ich mit 'Ihr' der letzte war, der noch blieb, durfte ich wenigstens meinen Bruder Anvic noch sehen und ein wenig mit ihm durch den Hof streifen. Das war auch lustig. Anvic ist toll. Ich hatte ihn zwar wesentlich größer in Erinnerung...

Freitag, Mai 05, 2006

Den Weg kenne ich!

Mal wieder sind wir sehr, sehr lange Auto gefahren. Hat mir diesmal gar nicht gepasst. Sie musste häufiger mal anhalten, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, einfach nur so hinten den Verkehr zu beobachten. Meine Versuche, in den vorderen Teil des Autos zu kommen waren zwar nicht von Erfolg gekrönt, aber wenigstens hat Sie dann angehalten und ich konnte mir etwas die Beine vertreten und die Nase erfreuen.

Das Haus, an dem wir schließlich ankamen, kannte ich. Da waren wir vor einigen Monaten schon einmal. Die Frau mit den tollen lockigen Haaren, die ich immer übers Gesicht schlabbern darf, wohnt da. Damals haben Sie oder Er mich immer die Treppen rauf getragen. Ich weiß auch nicht, aber Er ist ja gar nicht mitgefahren und Sie hat dazu diesmal überhaupt keine Anstalten gemacht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, warum...verwirrt Naja, dann bin ich diesmal halt selbst rauf gelaufen. Toll fand ich, dass in einem Stockwerk im Treppenhaus das Fenster auf meiner Schnauzenhöhe ist. Puh, die Welt sieht von da oben ganz anders aus. Über diesen Anblick könnte ich glatt die Zeit vergessen...

Die Lockenfrau wieder zu sehen, hat mich unglaublich gefreut. Die spielt auch immer so viel mit mir. Und kraulen kann die!!! verliebt

Donnerstag, Mai 04, 2006

Feindbilder

In letzter Zeit habe ich allerlei entdeckt. Neben den tollen Dingen, die es plötzlich, da der schööööne Schnee weg ist, in der Natur zu entdecken sind, waren auch einige Dinge dabei, die man mit Drohgebärden, tiefem Knurren und lautem Bellen auf Abstand halten muss.

Zunächst war da auf unserem seltsamen Ausflug so ein Ding. Wir - meine Menschen und ich - waren einige Tage in transportablen Menschenhütten auf einer Wiese mit vielen anderen Menschen. In einer dieser Menschenhütten kämpfte ein Mensch gegen ein sich heftig wehrendes Ding, dessen Rüssel in der Schlafstätte des Menschen steckte. Dabei machte es fürchterliche Geräusche. Uiii - pffftt - uiiiii - pffffttt... Aufgeregt machte ich meine Menschen auf diesen Kampf aufmerksam und schlug pflichtbewusst wie ich bin, so lange an, bis der fremde Mensch seinen Kampf offenbar gewann. Er rang das Ding wohl zu Boden und zog den Rüssel aus der luftigen Matraze. Daraufhin liess das Ding noch einen letzten 'Pfft' von sich hören und sank leblos zusammen. Mein Job war damit auch getan. glücklich

Besonders toll auf diesem Ausflug war da dann auch noch das fast schon zur Unkenntlichkeit verweste Etwas, das ich am Wegesrand auf dem Spaziergang fand. Die ganze Gegend roch ohnehin schon lecker morastig, weil es sich um ein vermoderndes Sumpfgelände handelte, auf dem das viel zu lange Gras eine fast einheitliche Pampe ergab. Aber dieses Aas hatte einfach noch einmal eine ganz besondere Note, die ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen wollte!grinsen 'Sie' hatte irgendwie überhaupt kein Verständnis dafür. Pah! Sie hat ja keine Ahnung was gut ist! Stattdessen hat sie mich direkt nach dem Spaziergang unter die Dusche gepackt und mich mit ekligem Zeug abgewaschen, mit dem ich mich keiner Beute auch nur auf 500 Meter nähern könnte. oh mein Gott - Neu!Dass Sie so gar keinen Geruchssinn besitzt, hat sie dann noch dadurch bewiesen, dass sie hartnäckig behauptete, ich würde trotz Dusche immer noch nach meinem leckeren Fundstück riechen.

Aber ich war bei Feindbildern. Das ganze bislang hat sich so vor etwas 3 Wochen abgespielt. Die Woche darauf machte ich mit 'Ihr' und mit 'Ihm' einen großen Waldspaziergang. Ein sehr merkwürdiger Wald nebenbei bemerkt. Denn da lebte so allerlei Beutegetier, dass so gar keine Anstalten machte, vor mir davon zu laufen. Zu allem Überdruss hatten irgendwelche Menschen zwischen die anderen Tiere und mich einen völlig überflüssigen Zaun gestellt, so dass ich nichtmal richtig heran kam, um feststellen zu können, ob man das Essen oder mit ihnen spielen sollte. Besonders beneidet habe ich die dicken schwarzen Schweine, die soooo einen wundervollen Drecktümpel da hatten, an den ICH nicht ran kam. weinen
Und bei denen in der Nähe wohnten 'sie'. Lange Beine, große Ohren, riiiieeesige Augen. Dieses Wildgetier war schrecklich nervös, mich zu sehen. Und um ihnen auch einen Grund dazu zu geben, beschloss ich mal meine Kontrolle über mein Rückenfell zu testen. Ich kann mit Stolz sagen, dass ich quasi von der Nasen- bis zur Schwanzspitze jedes einzelne Haar in eine aufrechte Position bringen konnte!! Den Kopf noch runter und ein rollendes 'Grrrr' - schon war meine beeindruckende Gestalt perfekt!

Ich fürchte, heute auf dem Abendspaziergang habe ich keine so imposante Figur gemacht. Da stand in einem Garten plötzlich so ein Ding, dass sich ständig hektisch bewegte. Zudem roch es da in der Gegend auch noch so merkwürdig. 'Sie' versuchte mich davon zu überzeugen, dass dieses Windrad nicht gefährlich sei. Okay, Sie konnte es anfassen. Aber ich bin mir sicher, dass wenn ich nicht so aufgepasst hätte, dass es hinterrücks und heimtückisch über uns hergefallen wäre. Warum sonst sollte es um das Rad herum so seltsam gerochen haben? Während wir da noch in unserer Diskussion steckten, ob ich an dieses Rad mal näher hin gehen sollte, mischte sich wohl die Bewohnerin dieses unheimlichen Grundstückes ein. Sie meinte etwas zu 'Ihr' von 'Hundeabwehrspray', dass sie in der Gegend verteilt hätte. Keine Ahnung, was sie damit meinte. verwirrt

Ach, eine Episode vom letzten Wochenende ist noch verkündenswert: Wir waren - schon wieder - mit den seltsamen aufbaubaren Menschenhütten unterwegs. Wieder viele Menschen, viele Hütten, nur eine andere Wiese. Diesmal habe ich auf dem Spaziergang die Fährte eines besonderen Leckerbissen aufgenommen. Ich habe dafür mal eben eine Spielpause eingelegt und Sie und ihre Freundin dafür kurzzeitig alleine ihren Weg finden lassen. Ich war mir sicher, sie würden sich auch ohne mich nicht verlaufen. Und richtig geraten. Während Sie nach mir rufend und ziemlich fluchend ihren Weg in Richtung Lager weiter fortsetzte, genehmigte ich mir ein riiieeesiges Stück aus dem Tier, dass netterweise irgendjemand für mich schon erlegt und dort im Gebüsch deponiert hatte. Kurz noch, um später meinen Erfolg auch zu beweisen, in den verbleibenden Überresten gewälzt, ein großes Stück Knochen mit Fleisch daran ins Maul genommen und 'Ihr' hinterher gejagt. Aber gerade mal so nahe an sie heran, dass sie mir meine Beute nicht abnehmen konnte. Schließlich war das MEINE Beute. Soll Sie sich doch selbst was suchen gehen, wenn Sie Hunger hat. zunge Okay, kurz noch etwas 'Katz und Maus' gespielt, dann hat sie mir doch den letzten Rest davon abjagen können. Obwohl sie es nicht mal essen wollte. Aber zuvor hatte ich meinen Triumpf! Soooo ein großes Stück habe ich noch vor Ihren Augen verpeist. :bone:

'Sie' behauptet hartnäckig, dass mein etwas drängender Haufen-Mach-Drang die folgenden beiden Tage, irgendetwas mit meinem Leckerbissen zu tun hatte. Ich stelle das mal stark in Frage. engelIch würde sagen, es war ein unglücklicher Zufall. Den nächsten Tag fuhren wir wieder nach Hause. Etwas schlechtes Timing. Denn in der folgenden Nacht wollten 'sie' meine dezenten Hinweise, dass ich dringend mal in den Garten müsste, irgendwie so gar nicht hören. Nachdem ich die erste unförmige 'Notdurft' vielleicht etwas ungeschickt auf die Fussmatte direkt vor meine Terrassentür gesetzt hatte, musste ich mir für das zweite drängende Problem einen anderen Ort suchen. Ich entschied mich spontan für den Ort, den ich am wenigsten nutze: 'Sein' Zimmer im Untergeschoss. grinsen Wieso 'Er' dann letztlich auch von meinem Jagdausflug so wenig begeistert war, kann ich mir überhaupt nicht erklären. :whistle:

Sonntag, April 23, 2006

Die Welt verändert sich

Wo ist mein Schnee hin??? Es ist viel zu warm hier!!!

Mein Lieblingsspielgefährten - tiefe Schneeverwehungen - habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Vermutlich wird es deshalb hier so warm. Da wo die schööööönen Schneehaufen einst waren ist jetzt jede Menge anderes Zeug. Es ist zwar wahnsinnig spannend, an allem zu riechen, alles zu erkunden, aber meinen Schnee kann es einfach nicht ersetzen. weinen

Einen kleinen Ersatz finde ich, wenn 'Sie' mit mir in den Wald fährt. Da liegen wenigstens noch an manchen Orten am Wegesrand große Blätterhaufen, in denen es sich wunderbar toben und 'baden' lässt. Wenn ich mich da ein wenig ausgetobt habe, mache ich mich auch gleich wieder mit viel mehr Freude auf Entdeckungstour.

Und was es da alles zu bestaunen gibt. An den kahlen Ästen wachsen grüne und bunte Dinge, die alle ganz unterschiedlich riechen. Auf den Feldern wächst leckeres Zeug, dass man alles man probiert haben muss. Und gestern habe ich einen winzig kleinen Vogel gesehen, der vor meiner Nase hin und her flog und dabei mich ganz tief anbrummte. Der war ganz seltsam. Naja, ganz sicher bin ich mir nicht, dass es ein Vogel war, aber es flog. nachdenklich

Donnerstag, April 20, 2006

Viel Arbeit

Die vielen Wasserpfützen allerorts machen mir viel Arbeit. Jede muss schließlich gekostet werden, ob sie nicht anders schmeckt, als die andere. Ich habe mich entschlossen, so etwas wie eine Gourmet-Liste aufzustellen. Je nach Brackigkeitsgrad, Lebensformen, die sich schon darin entwickelt haben oder darin schon wieder verendet sind... Die leckersten Pfützen erhalten eine besondere Auszeichnung von mir. Nachdem ich sie gekostet und für würdig befunden habe, stelle ich mich mit allen vier Pfoten rein und fülle sie aus meinen eigenen Vorräten wieder auf. Eine kleine Geschmacksprobe stellt dann noch sicher, dass mein Ziel der Pfützenwasser-Veredelung auch erreicht wurde und stolz, dieses Gewässer als meines markiert zu haben, ziehe ich dann weiter meiner Wege. Denn die nächste Pfütze wartet ja schon.

Dienstag, April 18, 2006

Gewichtige Größe

Die 30 Kg sind geknackt!!! Heute ging es mal wieder zu der netten Tierärztin. Irgendetwas in meinem Gesicht hat 'Ihr' nicht gefallen. Muss etwas mit den Zecken von neulich zu tun gehabt haben... jedenfalls waren wir mal wieder in den Räumen, in denen es sooo gut riecht, man viele andere Tiere trifft und mindestens eine halbe Essenration extra bekommt, damit man still hält. Ich habe niemals gesagt, dass ich nicht bestechlich wäre. grinsen

In dem Wartezimmer gibt es eine große Metallplatte, auf die ich mich immer setzen soll, damit 'Sie' mein Gewicht feststellen kann. Wenn ich es geschickt anstelle, habe ich schon zwei Leckerli bekommen, bevor ich richtig darauf sitze. Heute habe ich dann noch etwas neues versucht: Ich bin einfach drauf sitzen geblieben und dachte, vielleicht bekomme ich dann noch mehr zu fressen. Letztlich hat es nicht ganz so funktioniert, wie ich dachte, aber ich bekam nochmal eines, damit ich von der Platte wieder herunter gehe. winken

Sonntag, März 26, 2006

Joe Beeringer Cocker

Puh, geht mir das auf die Nerven, dass mich alle für einen 'schönen Kerl' halten. Ständig werde ich bewundert und begafft. Anfangs fand ich das ja ganz nett. Aber mit der Zeit wurde es mir zu anstrengend. Darum habe ich beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen.

Ich begann damit, meinem Aussehen eine Veränderung zu geben. Zunächst wurde der Kopf etwas kleiner als der Rest, hinten höher als vorne. Zwischendurch testete ich, ob eine optische Verkürzung meines Schwanzes etwas bringen würde. Aber nichts fruchtete wirklich.

Aber jetzt habe ich sie. Ich habe entdeckt, dass ich meine Ohren so richtig hängen lassen kann. Das habe ich mir von einem Cocker Spaniel abgeschaut. 'Sie' findet es ganz schrecklich! grinsen Ziel erreicht! Sie sagt, es sähe dämlich aus.

Jetzt kann ich für eine Weile dem Starrummel etwas entgehen.

Dienstag, März 14, 2006

Zielsicher

Etwas seltsames ist passiert. Mein Essen wollte letzte Nacht einfach nicht bei mir bleiben. Es fing so gegen Mitternacht an. Da wollte sich mein wie stets schnell verschlungenes Abendessen aus meinem Magen befreien. krank Fast wäre mir etwas schreckliches dabei passiert. Ich erbrach mich auf Fliesen. Erst im allerletzten Moment gelang es mir, so den letzten Rest doch noch zielsicher auf meinem Hundekissen unterzubringen. Stellt Euch einmal vor, was das sonst für eine Blamage gewesen wäre.

Naja, im Laufe der Nacht habe ich das aber wieder wett gemacht. Zweimal noch erwachte ich, weil es in meinem Bauch rumorte und mir sehr übel wurde. Ich schaffte es gerade noch, mich vom Flur in das Wohnzimmer zu schleppen, um die Pracht auf dem farblich passenden Teppich zu hinterlassen. Ich muss gestehen, ich war ziemlich stolz auf mein Werk. Zwei schöne Placken, optisch gut zu dem beige-ton des Teppichs - mittenrein! grinsen

Montag, Februar 27, 2006

Vorwerk

Ich habe ein neues Idol! Es heißt 'Tiger 252' und wird als 'Kraftpaket auf leisen Sohlen' angepriesen. Eigentlich hat 'Sie' mich darauf gebracht. Sie meinte heute nämlich, ich hätte ein 'V-Wurf' werden sollen: Vorwerk von der blanken Horst.

Also ich weiß auch nicht, als wir heute unsere Nachmittagsrunde gedreht haben, hatte ich einfach wahnsinnigen Kohldampf. Zuhause bekomme ich ja auch NIE etwas. weinen Also muss ich ja auswärts essen gehen. Sie scheint das allerdings als persönlichen Angriff auf Ihre Küche zu betrachten, denn Sie hat an einem Stück rumgekeift, ich solle dies nicht fressen, ich solle das nicht in den Mund nehmen. Echt unentspannt.

Als wir dann wieder zuhause waren, habe ich mich ein wenig informiert, was sie denn genau damit meinte. Und habe eben mein großes Idol entdeckt. Der Tiger ist noch viiiiieeel schneller als ich. Der kann echt effektiv fressen - und dabei dachte ich immer, ich wäre auf dem guten Weg, einen Eintrag in das Guiness Buch für 'Futternapf-schnell-leeren' zu bekommen.

Mit den schwarzen 'Tiger-Imitat', dass Sie hier zuhause haben, stehe ich ja seit längerem ein wenig auf Kriegsfuß. Anfangs dachte ich, dass dieses Lärm- und unangenehmen Wind-produzierende Etwas, mit mir spielen wolle. Da habe ich mich munter auf dieses Ding gestürzt, dass sich hektisch hin und her, vor und zurück bewegt. Im Laufe der Zeit habe ich allerdings festgestellt, dass es gar nicht spielen will. Es will nur an MEINE Spielsachen heran und verschlingt sie. Nachdem 'es' nämlich durch die Wohnung gefegt ist, fehlen sowohl meine Mühsam produzierten Papierschnipsel, meine erfolgreich zerkleinerten Holzstücke, meine Fell-Depots, die ich für schlechte Zeiten in alle Ecken verteile und nicht zuletzt der gemütliche Dreck, den ich mir von draußen mitgebracht habe, um es hier drin ein wenig heimelich zu machen. Eine echte Spaßbremse ist das. Seitdem mag ich das Ding auch nicht mehr und gehe ihm sehr geflissentlich aus dem Weg.

Der große Tiger aber... ja, wenn ich dem mal zusehen könnte.... tagträumen - Neu!

Samstag, Februar 18, 2006

Gold für die Zahnfee

Ich zerfalle! Mein Mund löst sich in Einzelteile auf. überascht

Flocke - die ehemals große Hündin war heute wieder hier. Inzwischen bin ich fast genauso groß wie sie. Jo, hatten wir viel Spaß. Einzig mein Zerfall hat das Ganze ein wenig getrübt. Gleich 4 Zähne habe ich heute verloren. Und es ist ja nicht so, dass das die ersten waren, die mir so aus dem Maul gepurzelt sind. Wenn ich nicht schon die ganz großen hinten im Mund hätte, wäre ich schwer verzweifelt, dass ich zukünftig nur noch Brei essen könnte.

'Sie' bewahrt diese Zähne alle in einem kleinen Döschen auf. Irgendwas von Zahnfee habe ich gehört. Mir ist eigentlich egal, was diese Zahnfee damit macht, Hauptsache sie bringt mir möglichst schnell neue Reisszähne. Ohne die ist es nämlich richtig doof, kann ich Dir sagen. Mir fehlen die unten komplett, so dass ich nichteinmal richtig spielen kann. *seufz*

Dienstag, Januar 17, 2006

Sport Live im Media Markt

Seit einigen Tagen habe ich ein neues Halsband. Das ist viel breiter als das andere, was mich immernoch ein wenig stört, was ich mit häufigem Hinsetzen und Kratzen mit der Hinterpfote auch deutlich äußere. Zudem hängt an diesem Halsband eine kleine Metallplakette dran, die, wenn ich laufe oder eben mich kratze, leise Klimpergeräusche von sich gibt. 'Sie' meinten, ich würde jetzt wie ein richtiger großer Hund klingen. Was auch immer sie damit meinen...Think

Keine Ahnung, warum wir in letzter Zeit ständig in diesen MediaMarkt gehen, aber lustig war es heute allemal wieder. Die gebührende Aufmerksamkeit war mir ja ohnehin schon wieder sicher. Die Verkäufer dort kennen mich inzwischen auch und ich werde freudig begrüßt.umarmenDie Krönung war aber folgendes: Ein fremder Mann ist einfach so an uns vorbei gegangen, ohne mich zu beachten. Das konnte ich so ja natürlich nicht stehen lassen!! Geht ja gar nicht... Also ich schwungvoll hinter dem Mann her, um ihn von hinten zu begrüßen, weil er mich ja offenbar übersehen hat. Ich setze zum Sprint an, werde kurz von dem blöden Halsband mit der Leine daran unsanft zurück gehalten, als dieses ganz unvermittelt sich mit mir verbündet und mich mit einem leisen 'Raaatsch' frei gibt. grinsen
Dann ging alles ganz schnell. Ich hinter dem Mann her, 'sie' hinter mir her. Und ich glaube, sie hat zuviele Rugby-Spiele angeschaut, jedenfalls hielt sie es für eines. Genau so hat sie sich auf mich drauf geworfen und mich kurz vor den Beinen des fremden Mannes zu Fall gebracht.

Ihren interessanten Gesichtsausdruck beim betrachten des kooperativen Halsbandes werde ich sicher eine Weile nicht vergessen.
Laughing